Sa 09.02. 18h // »Black Cube« w/Nika Son & More // AEG

It Isn't Happening »black cube«

Festival Warm-up für IIH-3, das von 29.5. bis 1.6.2019 auf AEG stattfindet

Lineup

NIKA SON - live (Sky Walking, Noctui, Golden Pudel Club, HH)

SCHWEBEN - live (Zement, Otomatik Muziek, Verydeeprecords, Nbg.)

LORENZ VON MURNAU - live (Kaer‘Uiks, Nbg.)

RHYTHA LINN - dj (It Isn't Happening, Berlin/Nbg.)

A PORTAL TO BLACK CUBE - impulse & sound (People of DAF, Nbg.)

CULTURE BOWL - start with collective dinner

It isn’t happening welcomes you to the »BLACK CUBE«. Ein Festival Warm-up für IIH-3, das von 29.5. bis 1.6.2019 in und um die Kulturwerkstatt auf AEG stattfinden wird. Ein Abend zwischen Austausch, Hören und Möglichkeitsraum. Live-Elektronik, Synthesizer-, Experimental- und Rhythmus-Musik. Start mit gemeinsamem Dinner & interaktivem Impuls »A PORTAL TO BLACK CUBE«

Do 08.11.18 20:30h // »Pisitakun & Lafidki« // Blok

IIH presents CHINABOT w/ Lafidki & Pisitakun

A platform to unite Asia's new generation of electronic experimentalists

Pisitakun (Chinabot, Thailand)

Noise, pounding techno & distorted machine sounds meet traditional Thai instruments

Lafidki (Chinabot, Cambodia)

Psychedelic synths, vaporwave & organic rhythms, a/v artist & founder of Chinabot

Chinabot ist ein globales, digitales Label- und Künstler*innen Kollektiv, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat den Diskurs um asiatische Musik zu ändern. Das Label positioniert sich an der Schnittstelle zwischen kontemporärer elektronischer Experimentalmusik und traditionellen asiatischen Sounds.

"Chinabot is a high-sheen, psychedelic mish-mash, riding pulsing synths into differing J- and K-pop-like states of hyperreality. It’s tinted by regional traditions, veers into manically noisy instrumentals, and is colored by the contributions from the various guests." (Daily Bandcamp)

Zwei Künstler*innen des Kollektivs sind im Zuge der Chinabot-Veröffentlichung von „Dângrêk Mountains“ auf Europa Tour und besuchen auch Nürnberg.

Lafidki

Lafidki - ursprünglich aus Kambodscha jetzt in London wohnhaft betreibt Chinabot. Er hat bereits 2012 auf dem renommierten US Label „Orange Milk Records“ veröffentlicht. Seine Musik ist ein Zusammenfluss von Ideen. Unterrepräsentierte Geographien, Geschichten, musikalischen Genres und kulturelle Werte synthetisieren sich in fesselndes, farbiges akustisches Material. Synthesizer Sounds bauen sich zu opulenten Klangbildern und vermitteln eine neue Erzählung von Herkunft.

Pisitakun - aus Bangkok stammend, mischt field recordings, traditionelle Thai Instrumente mit pumpendem Maschinensounds und Noise Techno. Sein neuestes Album hat er in einem Krankenhaus poduziert. Sein Sound ist politisch: verzerrter Noise und Beats nehmen die Audio-Samples von Generälen der restriktiv thailändischen Militärherrschaft in die Mangel.

„Strict laws limit public discussion in Thailand, but Pisitakun Kuantalaeng has found a way to explore the unsaid through experimental noise music.“ (The Quietus)


Poster: Chinabot, Blok Bar Nürnberg
Poster by Hannes Veiglhuber

Donnerstag, 08.11.2018

20:30 Uhr Einlass; 21:00 Uhr Beginn

Blok Nürnberg; Königstrasse 76; Eintritt: 8 - 12 € (nur AK)

www.chinabot.co

blok.im

Do 13.09.18 20:30h // »Ka Baird« // Blok

Ka Baird (Drag City Records)

Psychedelic/experimental multi-instrumentalist from New York City
(Drag City Records)

Blok Nürnberg; Königstrasse 76
Einlass: 20:30 Uhr, Beginn 21:00 Uhr
Eintritt: 8 - 12 € (nur AK)

Die New Yorker Musiker*in Ka Baird hat in den Nullerjahren mit ihrer Band Spires That In The Sunset Rise die New Folk/New Weird America/Psych-Welle mit losgetreten. Sie hat Solo-Alben veröffentlicht auf denen sich Folk-Miniaturen versammeln, oder sie sich vom Spiritual Jazz eines John Coltrane inspirieren ließ. Ihr letztes Album ist auf dem renommierten Label Drag City Records erschienen und wird von der Kritik mit so schönen Begriffen wie „transzendent“ und „synästhetisch“ bedacht.

Ein Ka Baird-Konzert verändert die Wahrnehmung: Am Anfang steht meistens Ka’s Querflöte, die sich zwischen kosmischen Flächen und kontrapunktischen, perkussiven Sounds aufschwingt, im richtigen Moment setzt ihre den Raum einnehmende Stimme ein, die mühelos von Blues-Versatzstücken zur opernhaften Alt-Stimme springen kann. Synthesizer und Drummachinen beginnen zu schieben; Dub-Percussion, afrikanische Rhythmik, Ansätze von Minimal Music, Noise, Jazz, tiefe elektronische Bässe. Dann wieder die Flöte. Die Stimme. Alles wird immer dichter, opulenter, Ka wirbelt über die Bühne, tanzt; dies lässt sich nur in Klischeebegriffen beschreiben, die von der Wahrheit so weit weg sind wie Donald Trump: Schamanismus, theatral, Axl Rose, ekstatisch. Plötzlich pitcht Ka alles auf 10% seiner ursprünglichen Geschwindigkeit herunter - kurze Irritation, kurzes Durchatmen, danach fängt sie an, auf den Ruinen des einen Songs mühelos ihren nächsten aufzubauen.

Ka Baird hat sich in den letzten Jahren immer stärker einem ganz eigenen, mit herkömmlichen Begriffen schwer beschreibbaren Stil zugewandt. Sie schafft es dabei mühelos einen vollgepackten Saal mit 600 Gästen vollkommen zu hypnotisieren.

Poster by Tobias Lindemann

Donnerstag, 13.09.2018

20:30 Uhr Einlass; 21:00 Uhr Beginn

Blok Nürnberg; Königstrasse 76; Eintritt: 8 - 12 € (nur AK)

kabaird.com

blok.im